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Eine Reise um die Welt – an einem Tag!

Wenn ihr in den Osterferien noch nichts Bestimmtes vorhabt, dann haben wir einen großartigen Tipp für euch: Reist doch einmal um die ganze Welt! Besucht Länder wie die Schweiz, Italien, Niger, Kamerun, Samoa und Alaska – mit einem Zwischenstopp in der Antarktis. Erlebt die Vielfalt der Kulturen auf der Erde und die ganz unterschiedlichen Klimazonen, die diese Kulturen prägen: die kühle Berglandschaft der Alpen, die trockene Hitze der Wüste, der eisige Südpol, die warmen Sandstrände des Pazifik. Klingt toll, oder? Aber es wird noch besser: Denn ihr könnt diese Weltreise an nur einem Tag machen.

Dafür müsst ihr nur nach Bremerhaven fahren und dort das Klimahaus besuchen, in dem sich buchstäblich die ganze Welt befindet: Von Raum zu Raum reist ihr durch die Klimazonen der Erde – und seht dabei nicht nur, sondern hört und fühlt auch, wie es ist, an den unterschiedlichsten Orten des Planeten zu leben. Und wie es ist, wenn sich das Klima mehr und mehr verändert – denn genau das geschieht ja gerade auf unserem Planeten, und wir Menschen sind dafür verantwortlich. Und so erfahrt ihr im Klimahaus auch einiges über die Gefahren des Klimawandels und lernt, was ihr dagegen tun könnt. Eine Weltreise und eine Reise in die Zukunft – habt ihr schon mal mehr an einem Tag erlebt?

Wenn ihr also Lust und Zeit habt, hier findet ihr alles über das Klimahaus in Bremerhaven.

 

Klimagipfel in Marrakesch hat Klima-Fahrplan beschlossen

Trotz der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA, und seiner im Wahlkampf gemachten Ankündigung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszutreten …

Trotz des wenig ambitionierten Klimaschutzplans Deutschlands, das nicht erst damit seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz verloren hat …

Trotz der großen Lücke, die noch zwischen den eingereichten nationalen Klimazielen und dem großen Ziel des Pariser Abkommens, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, klafft …

… wurde der 22. weltweite Klimagipfel in Marrakesch ein Erfolg!

Zwei Wochen lang haben die Delegierten  aus 195 Staaten über den Klimaschutz verhandelt.  Darüber, wie die Beschlüsse von Paris auch umgesetzt werden können. Und am Ende steht nun ein Fahrplan genau dafür.  Wie unter anderem auch die Süddeutsche Zeitung berichtete, ließen sich die Teilnehmer des Klimagipfels eben nicht von all den oben genannten Hindernissen entmutigen, sondern sind eben TROTZ oder gerade deswegen näher zusammengerückt.

Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan sprach sogar von einer „neue[n] Entschlossenheit, das Abkommen von Paris umzusetzen.“

Ein besonders Zeichen setzten die von der Klimakrise besonders gefährdeten Staaten – sie kündigten an, in ihren Ländern zukünftig auf 100% Erneuerbare Energien zu setzen.

Ganz im Zeichen von: WE WILL MOVE AHEAD!

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Positiv wurde in Marrakesch auch gewertet, dass China nach dem voraussichtlichen Ausstieg der USA, die zuletzt mit Barack Obama die weltweite Führungsrolle im Klimaschutz eingenommen hatten, diese zu übernehmen.

Doch auch die EU und Deutschland sind in der Pflicht! Viele Umweltschützer fragen sich, ob wir hier wieder zu dem engagierten Klimaschutz früherer Zeiten zurückfinden.

Nun, der nächste Klimagipfel findet – unter Ausrichtung der Fidschi-Inseln – 2017 in Bonn statt. Da wäre es doch perfekt, ein Zeichen zu setzen? Wie hat Marokkos Außenminister Salaheddine Mezouar am Ende des Klimagipfels gesagt (er leitete als Präsident die Verhandlungen von Marrakesch): „Über die vergangenen beiden Wochen haben wir zusammen in die Zukunft geschaut mit einem Bewusstsein für Verantwortung.“

Die Erwachsenen legen gerade das zukünftige Klima fest – das ist Eure Zukunft! Setzt Euch dafür ein!