Am 29. November geht die Welt gegen den Klimawandel auf die Strasse – du auch?

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Am 29. November 2015 und damit einen Tag, bevor die Staatschefs der Welt in Paris zum wichtigsten Klimagipfel dieses Jahrzehnts zusammenkommen, kannst auch du ein Zeichen setzen. Denn an diesem Tag findet der „Global Climate March“ statt.  Das heißt, weltweit gehen die Menschen für ihren Planeten und gegen den Irrsinn auf die Straße. Letztes Jahr waren das mehr als 700.000!

Die eine Million müsste doch zu schaffen sein, oder? Bisher sind rund um den Globus schon Tausende Städte zusammenkommen. Marschiere mit, oder organisiere selbst einen Lauf, wenn es diesen in deiner Stadt, in deinem Ort noch nicht gibt. Denn jeder kann mitmachen.

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Zeig den Erwachsenen und vor allem den Politikern, dass es Zeit wird für eine sicherere Welt mit erneuerbarer Energie!

Mehr über den „Global Climate March“ hier.

Und auf Englisch …

Und hier kannst du nachsehen, ob es in deiner Nähe schon einen Klimamarsch gibt.

 

 

In 15 Jahren eine andere Welt? Die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung

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Vielleicht bist auch du in  den letzten Tagen immer wieder über die so genannte „2030-Agenda“ gestolpert. Ob in den Nachrichten, im Radio oder im Internet: Der UN-Gipfel zum Thema „Weltweite nachhaltige Entwicklung“  war in aller Munde! Doch worum ging es da eigentlich genau und was hat das mit der Umwelt zu tun?

Am 25. September haben sich in New York 193 Ländern, darunter auch Deutschland, zu außerordentlich schwierigen und hehren Zielen bekannt: Bis zum Jahre 2030 wollen sie extreme Armut beenden, Ungleichheit und Ungerechtigkeit bekämpfen und den Klimawandel regulieren! Weltweit, für alle Länder.  Um das in 15 Jahren zu erreichen, wurden 17 Einzelziele (engl. Global Goals –alle 17 Global Goals hier) festgelegt.

Die 2030-Agenda ist damit nicht nur eine Art Weltzukunftsvertrag – erstmals werden Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit in einer Agenda zusammengeführt! Denn ein Leben in Würde für alle Menschen ist ohne den Schutz der Umwelt unmöglich.

Natürlich sind es nur „Zielvorgaben“, also keine bindenden Vorgaben – aber noch nie haben sich so viele Staaten verpflichtet, aktiv daran zu arbeiten, dass die Situation der Menschen und der Umwelt sich in den nächsten 15 Jahren in so vielen wichtigen Bereichen verbessert.

Schon finden sich Stimmen im Internet, die den Abschied vom „Amerikanischen Traum“ fürchten. Aber lieber ein Traum für alle, oder?

Mehr Informationen zu 2030 hier.

Der Kleider- und Lederirrsinn – Dokumentation 37 Grad zeigt das Leben von Näherinnen und Gerbern in Bangladesch

Dass die Armut und die Lebensbedingungen von Näherinnen und Nähern, Gerberinnen und Gerbern in Bangladesch himmelschreiend ungerecht sind, davon wissen wir alle spätestens seit den schrecklichen Unglücksfällen in Bangladesch. 1127 Menschen starben allein im April 2013 beim Einsturz der Textilfabrik Rana Plaze, die tags zuvor von den Behörden geschlossen wurde, da Risse entdeckt worden waren. Dennoch befanden sich zum Zeitpunkt der Katastrophe mehr als 3000 Menschen in dem Gebäude – sie waren von den Fabrikbetreibern gezwungen worden, ihre Arbeit aufzunehmen. Es galt schließlich, Aufträge für Firmen wie KiK, C&A, Mango  oder Primark abzuarbeiten.

Doch wer denkt, dass sich die Bedingungen für die 4 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter der Textilindustrie in Bangladesch seither grundlegend verändert haben, irrt sich. Nach wie vor müssen die Menschen oft sieben Tage die Woche bis zu 14 Stunden arbeiten. Mit einem Stundenlohn, der im Cent-Bereich liegt!

All das und mehr zeigt die Dokumentation „Gesichter der Armut – Leben mit ein paar Cent“, die vor Kurzem im Rahmen der  37-Grad-Reihe im ZDF lief.

Es geht nicht darum, diese Fabriken allesamt zu schließen und so den Menschen die dringend benötigten Arbeitsplätze zu nehmen, oder gar keine Kleidung mehr zu kaufen, die in Bangladesch hergestellt wird. Aber nur wer sich dem IRRSINN stellt, sich informiert, kann etwas dafür tun, dass zu  menschlichen, fairen und vor allem nicht lebensbedrohlichen Bedingungen produziert wird! Damit die Frauen und Männer, die Kinder und Jugendlichen endlich vom Lohn ihrer Arbeit würdig leben können.

Es tut weh hinzuschauen. Doch Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Abnehmer von Kleidung, die in Bangladesch hergestellt wird.

Hier geht es zum Filmbeitrag:

Keine Ausreden mehr! 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2050 sind laut Greenpeace-Studie machbar

Heute eine Nachricht aus der Ecke IDEEN: Vor drei Tagen und damit rechtzeitig vor der UN-Klimakonferenz in Paris, auf der im Dezember die Regierungschefs der Welt über die notwendigen Schritte im Kampf gegen den Klimawandel sprechen – und streiten -, legte Greenpeace einen Report vor, der sagt, dass 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 möglich sind!

Damit ist „Energy [R]evolution“ die erste Studie, die nicht nur aufzeigt, dass die weltweite Umstellung von Kohle, Gas, Öl und Atomenergie auf Erneuerbaren Energien bis 2050 technisch machbar ist. Greenpeace und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das an der Studie mitgewirkt hat, legen erstmals auch ein Konzept vor.

Ja, die Kosten für diese globale Energiewende werden zunächst riesig sein, aber die Einsparungen am Ende höher. Und ja, es wird große Umbrüche geben, Arbeitsplätze gehen zunächst verloren, aber am Ende wird die saubere Stromerzeugung laut Greenpeace-Report bis 2050 weltweit 20 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen.

Es gibt – ab sofort – also weder technische noch wirtschaftliche Gründe gegen die weltweite Energiewende und das damit verbundenen 2-Grad-Ziel. Es muss nur gewollt, politisch entschieden und dann umgesetzt werden!

Willst du mehr wissen? Hier geht es direkt zu Greenpeace:

IDEEN GEGEN DEN IRRSINN STARTET … JETZT!

Hi, und willkommen auf unserem Irrsinns- und Ideen-Blog. Ab heute findest du hier Neuigkeiten, Termine und Notizen rund um die aktuellen Umweltdebatten. Ob das Infos zur anstehenden UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 sind, neueste Zahlen zu den Themen Artensterben, Klimawandel, Überdüngung usw.  oder ob wir euch ein cooles Projekt vorstellen, das diese Probleme kreativ angeht – hier geht es ausschließlich um deinen Planeten, die Erde.

Es ist dein PlanetVielleicht hast du unser Buch „Es ist dein Planet“ schon gelesen und weißt, über welche Irrsinne und Ideen Jan, Lina, Anton, Emma, Paul und Marie gesprochen haben. Falls nicht, hol es nach. Oder schreib uns auch so deine Meinung darüber, wie du und deine Generation mit neuen Ideen, neuen Gedanken und neuen Geschichten die Welt zu eurer machen könnt! Wir freuen uns auf jeden Fall über jeden Irrsinn und jede Idee …

Eure Tina und Sascha

Es ist Dein Planet