Drei Tage Zukunft an Münchner Schule

„Unsere Zukunft beginnt jetzt! Was wir Gutes für Natur und Umwelt tun können“ – so hieß der dreitägige Workshop, den Sascha und ich letzte Woche an einer Münchner Realschule veranstaltet haben.

Und die elf Jugendlichen hatten gute Ideen! Zuerst haben wir über die Umwelt und die Zukunft gesprochen – und darüber, was sie mit euch, den nach 2000-Geborenen zu tun hat. Und wieso die Zukunftsfragen so eng mit den Umweltfragen verbunden sind.

Dann waren wir in der „Anthropozän“-Ausstellung im Deutschen Museum. Hier kann man nämlich mehr als nur eine Idee finden, wie die gute Zukunft aussehen könnte.

Aber das Wichtigste war: Die Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen unserer Zukunftswerkstatt ihre eigene Schule der Zukunft gebaut!  Eine Schule, die all die wichtigen Umweltfragen berücksichtigt: eine Schule voller Pflanzen – drinnen und draußen, eine Schule, die essbar ist, die aus recyceltem Baumaterial gebaut ist, die grüne Energie nutzt. Eine Schule,  in der Müll vermieden und recycelt wird – und in der es Tiere gibt: von Bienen und Kühen auf grünen Dächern bis hin zum Schwimmteich mit Fischen.

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Und weil eine Schule der Zukunft weiß, dass ohne Wissen und Zeit für die Natur keine Ideen und Veränderungen geschehen können, haben wir zusammen auch einen Stundenplan der Zukunft erstellt.  Dort gibt es dann Fächer wie Weltkunde, Andere Lebewesen, Obst und Gemüse anbauen, Virtuelle Reisen, die Zukunft …

Sascha und ich hatten auf jeden Fall eine schöne und wilde und kreative Zeit mit unseren Workshop-Kindern. Danke!