Licht aus für den Klimaschutz – die WWF Earth Hour

Zum zehnten Mal gingen am Samstag, den  19. März 2016, um 20.30 Uhr auf der ganzen Welt für eine Stunde die Lichter aus. 7000 Städte in 178 Ländern hüllten für die WWF Earth Hour ihre bekanntesten Bau- und Denkmäler in Dunkelheit.

Warum? Um ein Signal für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu senden. In Deutschland waren 241 Städte und Gemeinden dabei – so viele wie noch nie.

Begonnen hat alles in Australien, wo bei der ersten Earth Hour 2007 in Sydney erstmals die Lichter an der berühmten Oper und Harbour Bridge in Sydney ausgeschaltet wurden.

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Auch dieses Jahr startete die Earth Hour in Sydney, dann folgten so berühmte Bauwerke wie das Taj Mahal, der Kreml, die Akropolis, der Eiffelturm, das Empire State Building oder das Maracanã-Stadion. In Deutschland wurde etwa die Beleuchtung des Kölner Doms, der Frauenkirche in München und der Porta Nigra in Trier ausgeschaltet.

Doch die Earth Hour ist mehr als nur ein Licht-Ausknipsen an Sehenswürdigkeiten oder im eigenen Wohnzimmer: Weltweit haben unzählige Menschen an Earth-Hour-Aktionen teilgenommen. Da gab es Schulklassen mit Öko-Projekten, Nachtrallys, Konzerte, Malwettbewerbe, Unterschriftensammlungen, Partys, Verkleidungsaktionen, Menschen kamen zum Tanzen und Singen zusammen oder einfach nur, um eine Kerze zu halten.

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Eine gute Idee, oder?  Eine ERD-STUNDE Dunkelheit als Symbol für den Schutz des Planeten und die Bewahrung seiner Artenvielfalt. Vielleicht seid ihr 2017 auch dabei …