In den Ferien ab in die Wildnis!

Wo können Otter in Ruhe planschen? Wo dösen Luchse in der Sonne? Und wo erlebst Du wilde, unberührte Natur? All das gibt es nicht nur in den riesigen Nationalparks in den USA oder in den letzten Regenwäldern Brasiliens oder Asiens.  Auch in deiner Nähe gibt es noch Wildnis!

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Also, wenn Du noch keine Ferienpläne hast und Natur und Tiere liebst, dann ab in die Wildnis mit Dir! Denn auch wenn von Deutschlands Gesamtfläche nur unter 1 Prozent Wildnis sind, so sind genau diese knapp 1 Prozent eine Reise wert.

Ob du mit deinen Eltern oder Freuden in die Eifel, in den Bayerischen Wald, die Sächsische Schweiz oder nach Jüterbog fährst (am besten mit dem Zug!) – in all diesen Orten findest du etwas ganz Besonderes: Hier und nur hier darf die Natur machen, was sie will.

Hier findest du alle Wildnis-Gebiete Deutschlands

Noch nie war ein Juni so heiss

Wie die amerikanische NASA gerade veröffentlichte, war dieser Juni der heißeste Monat, der seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 je gemessen wurde. In Zahlen bedeutet das, dass der diesjährige Juni 0,9 Grad heißer war als jeder Juni zuvor.

Zudem ist der Juni der VIERZEHNTE Monat in Folge, der den Temperaturrekord bricht.  Zuvor war schon der Mai der heißeste Mai aller Zeiten gewesen, zuvor der April, der März usw.  Eine solche Negativrekordserie gab es seit 137 Jahren nicht mehr.

Diese Rekordtemperaturen haben nicht nur negative Auswirkungen etwa für die Straßen – wo es zu spontanen Blow-ups kommen kann (Bild oben), was außerordentlich gefährlich für Autofahrer ist. Die Hitze macht vor allem auch der Arktis schwer zu schaffen, die ihren eigenen Juni-Rekord „feiert“: Noch nie war sie so eisfrei wie jetzt, wie die NASA mit eindrucksvollen Luftaufnahmen zeigt.

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Für die Forscher sind für diese Rekordtemperaturen nicht nur das Wetterphänomens El Niño verantwortlich, sondern definitiv auch der Klimawandel.

Die Wildkatze kehrt nach Deutschland zurück!

Jahrzehntelang galt die europäische Wildkatze als ausgerottet, nun ist dieses scheue und seltene Tier in einige Gebiete Deutschlands zurückgekehrt!

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Ursprünglich waren Wildkatzen in Deutschland weit verbreitet. Felis silvestris, so der lateinische Name, gibt es seit mindestens 300.000 Jahren. Sie strich schon durch unsere Wälder, lange bevor die Hauskatze, die von der nubischen Falbkatze abstammt, mit den Römern nach Deutschland kam.

Doch dann nahm ihr der Mensch den Lebensraum und machte so lange Jagd auf sie, bis sie als ausgestorben galt. Dank einer Reihe von Schutz- und Fördermaßnahmen kehrte die Wildkatze langsam zurück in unsere Wälder.

Was alle Naturschützer und Wildkatzen-Freunde besonders freut: Nach einer Studie der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung sind sie inzwischen sogar weiter verbreitet als gedacht! Im Hauptverbreitungsgebiet von Nordbayern über Hessen bis Südniedersachsen sowie von Eifel, Hunsrück und Pfälzerwald im Westen und Thüringer Wald im Osten gebe es kaum noch größere Waldgebiete ohne sie, so die Studie.

Und wie sieht die Wildkatze nun aus? Optisch ähnelt sie so stark unserer getigerten Hauskatze. Selbst Experten fällt es schwer, die anhand der äußerlichen Merkmale zu unterscheiden. Generell wirken Wildkatzen durch ihr längeres Fell kräftiger als Hauskatzen. Ihr auffälligstes Merkmal ist der lang wirkende, buschige Schwanz mit dunklen Ringen und einem stumpfen schwarzen Ende.

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Vielleicht triffst ja auch du bei einem späten Waldspaziergang in naher Zukunft auch einmal auf eine Wildkatze. Es ist nicht leicht, denn es sind nachtaktive,  scheue Einzelgänger. Doch schön wäre es , oder?

Filmtipp: Tomorrow

Erinnert ihr euch an Maries IDEE in ES IST DEIN PLANET? Es ist „die neue Geschichte“.

Seit heute läuft der französische Dokumentarfilm TOMORROW von Cyril Dion und Mélanie Laurent in den deutschen Kinos, der Menschen auf der ganzen Welt zeigt, die schon jetzt eine neue Geschichte schreiben.

http://www.tomorrow-derfilm.de/

Das ist Saschas und mein Filmtipp für euch: Tomorrow – gemeinsam anfangen, die Welt zu verändern

Geht hin & viel Spaß!

IRRSINN – Unwetter und Extremwetter

Seit Tagen hält Deutschland das Wetter in Atem.

Ob Hagel , der sich bis 50 cm hoch türmt, mehr als 3000 Blitze oder 100 Liter Regenwasser in einer Stunde im Erzgebirge am Sonntagnachmittag, oder das schwere Unwetter in Süddeutschland von letzter Nacht, das nicht nur den Ort Braunsbach verwüstet, sondern auch Menschenleben gekostet hat – immer öfter tauchen bei Berichten über Unwetter Begriffe wie Naturkatastrophe, Starkregen und Extremwetter auf.

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NaturKATASTROPHE, EXTREMwetter, STARKregen. Wie kommt es dazu und warum ist das so? Und gibt es einen Zusammenhang mit dem Klimawandel?

Schon seit einigen Jahren warnen Wissenschaftler des Weltklima-
Rates davor, dass die Auswirkungen von Wetterextremen und Naturkatastrophen in Folge des Klimawandels bisher stark unterschätzt wurden. Angeheizt durch den Ausstoß von Treibhausgasen toben sich die Kräfte der Natur in Stürmen, Unwettern und sintflutartigen Regenfällen aus.
Auch wenn kein Experten diese aktuellen Einzelereignisse unmittelbar auf den Klimawandel zurückführen könnte – denn außergewöhnliche Wetterlagen gab es ja schon immer, sie sind ein natürliches Phänomen -, so lässt sich doch festhalten: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und der Zunahme von Extremereignissen.

Das sind schwerwiegende Gründe, um für Klimaschutz zu sein, oder? Denn mit steigender Temperatur nehmen nicht nur die Wetterextremen zu. Auch die Schäden nehmen zu – was gerade nicht nur in fernen Gegenden, sondern auch bei uns zu sehen ist.

Hier erfährst du noch mehr darüber:

http://www.br.de/themen/wissen/wetter-extremwetter-klimawandel-100.html

Deine Zukunft nach Paris – 2020, 2030, 2050

Heute,  Freitag, den 22. April 2016, wird in New York das Klima-Abkommen von Paris unterzeichnet! Im Dezember hatten sich ja 195 Staaten und die EU (also 196 insgesamt) darauf geeinigt, den weltweiten Temperaturanstieg bis 2100 auf 2 Grad Celsius zu begrenzen (siehe auch die Blog-Einträge dazu).

Das Abkommen ist gültig, wenn mindestens 55 Staaten es nicht nur unterzeichnet, sondern auch völkerrechtlich ratifiziert haben – das heißt, es zum Beispiel durch einen Parlamentsbeschluss umgesetzt haben. Und es müssen mindestens 55 Prozent des weltweiten Treibhausgasausstoßes von diesen Staaten repräsentiert werden.  Ohne China, die USA, der EU, Indien und Russland wird es am Ende also kaum gehen. Zum Glück werden China, die USA und Deutschland heute schon unterschreiben!

Für Deutschland bedeutet das Paris-Abkommen übrigens, dass bis 2050 der Ausstoß an Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent sinken muss. Da ist noch ein langer Weg hin, denn bisher sind es nur 27 Prozent erreicht …

UND WAS HAT DAS MIT DIR ZU TUN?

Schaut euch mal die folgende Folie an, die Sascha und ich vorbereitet haben:

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Als das Abkommen verhandelt wurde, warst du vielleicht 12 oder 14 Jahre alt. Ab 2020, also wenn du 17 bis 19 Jahre alt bist, dann beginnen die Maßnahmen. Wenn du ein junger Erwachsener bist und mitten im Leben stehst, 2030, mit 27 bis 29 Jahren, dann muss weltweit der Ausstoß der Treibhausgase schon um mindestens die Hälfte reduziert worden sein (in Deutschland noch viel mehr, siehe oben!) , damit das Ziel – die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen – überhaupt erreicht werden kann.

All diese Maßnahmen müssen also nicht nur schnell umgesetzt werden. Sie werden auch die Welt von heute UMFASSEND verändern. Weg von den fossilen Energien, und hin zu 100 Prozent erneuerbarer Energien.

Das wird nicht einfach werden, und die Politik wird es auch nicht ohne die Menschen schaffen. Und DU, IHR, seid mitten drinnen in dieser wichtigen und besonderen Zeit.

Mitmachen lohnt sich – nicht nur, weil es um die Erde, unser Zuhause, geht, sondern weil es DEINE, EURE Zeit ist.

Es geht immer schneller: Klimwandel bedroht das australische Great Barrier Reef

Forscher schlagen Alarm! Das Great Barrier Reef  leidet noch weitaus stärker unter dem Wetterphänomen El Niño und dem Klimawandel, als bisher angenommen. Über 90 Prozent der Korallenbänke seien inzwischen betroffen, berichteten Wissenschaftler.  Noch vor einem Monat war von bis zu 50 Prozent die Rede.

„In diesem Ausmaß haben wir so etwas noch nie erlebt“, sagte der australische Meeresbiologe Terry Hughes in der Süddeutschen Zeitung.  Er und viele andere Forscher machen sich große Sorgen um das vor der Küste Australiens liegende Korallenriff, das zum Unesco Weltnaturerbe gehört und als die größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Welt gilt.

Warum ist das so? Wenn die Wassertemperatur über längere Zeit zu hoch ist, geben die Algen, die die Korallen eigentlich mit Nährstoffen versorgen, Gifte ab. Worauf die Korallen sie abstoßen, ihre Farbe verlieren und weiß werden – das ist die so genannte „Korallenbleiche“. Wenn überhaupt keine Algen mehr vorhanden sind, sterben die Korallen, die zu den Nesseltieren gehören.

ARCHIV - Korallen am Great Barrier Reef, die von Korallenbleiche betroffen sind, vor der Küste von Cairns, Australien, aufgenommen am 26.10.2014. Foto: Daniel Naupold/dpa (Zu dpa "93 Prozent des Great Barrier Reef von Korallenbleiche betroffen") +++(c) dpa - Bildfunk+++
Korallenbleiche

Das Wetterphänomen El Niño taucht immer wieder auf.  Doch aufgrund des Klimawandels ist diesmal die Wassertemperatur im Pazifik zeitweise auf 33 Grad angestiegen. Zu warm für die Korallenriffe.

Und noch mehr Informationen zum Korallensterben

Da ist es nur eine kleine gute Neuigkeit, dass die USA und China sich darauf verständigt haben, den Weltklimavertrag von Paris schon morgen, am 22. April 2016, zu unterzeichnen.

Licht aus für den Klimaschutz – die WWF Earth Hour

Zum zehnten Mal gingen am Samstag, den  19. März 2016, um 20.30 Uhr auf der ganzen Welt für eine Stunde die Lichter aus. 7000 Städte in 178 Ländern hüllten für die WWF Earth Hour ihre bekanntesten Bau- und Denkmäler in Dunkelheit.

Warum? Um ein Signal für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu senden. In Deutschland waren 241 Städte und Gemeinden dabei – so viele wie noch nie.

Begonnen hat alles in Australien, wo bei der ersten Earth Hour 2007 in Sydney erstmals die Lichter an der berühmten Oper und Harbour Bridge in Sydney ausgeschaltet wurden.

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Auch dieses Jahr startete die Earth Hour in Sydney, dann folgten so berühmte Bauwerke wie das Taj Mahal, der Kreml, die Akropolis, der Eiffelturm, das Empire State Building oder das Maracanã-Stadion. In Deutschland wurde etwa die Beleuchtung des Kölner Doms, der Frauenkirche in München und der Porta Nigra in Trier ausgeschaltet.

Doch die Earth Hour ist mehr als nur ein Licht-Ausknipsen an Sehenswürdigkeiten oder im eigenen Wohnzimmer: Weltweit haben unzählige Menschen an Earth-Hour-Aktionen teilgenommen. Da gab es Schulklassen mit Öko-Projekten, Nachtrallys, Konzerte, Malwettbewerbe, Unterschriftensammlungen, Partys, Verkleidungsaktionen, Menschen kamen zum Tanzen und Singen zusammen oder einfach nur, um eine Kerze zu halten.

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Eine gute Idee, oder?  Eine ERD-STUNDE Dunkelheit als Symbol für den Schutz des Planeten und die Bewahrung seiner Artenvielfalt. Vielleicht seid ihr 2017 auch dabei …

Es ist Dein Planet